Wer kennt es nicht, das ominöse Samstag-Nachmittag-Loch. Man sitzt nur rum, ist demotiviert, klagt meist über Kopfschmerzen und würde sich am liebsten schlafen legen, hat aber nicht einmal dazu Lust. Aber woher kommt dieses Phänomen? Was ist die Ursache, die oft so viele Leute gleichzeitig „dahinrafft“? Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach und man kann auch einiges dagegen tun.
Der Samstagnachmittag ist die Zeit, in der sich bei vielen der Bruch mit dem normalen Alltag bemerkbar macht. Normalerweise hat man seine geregelten Mahlzeiten, genug Schlaf und ist nicht ständig mit Adrenalin vollgepumpt, weil man sich in künstlich heraufbeschworener Lebensgefahr befindet. Genau dem muss man entgegenwirken und zwar bevor die Symptome auftreten oder wie es ein Arbeitskollege von mir ausdrückte, der kürzlich den Kilimandscharo bestieg: „Wenn du den Durst spürst, ist es schon zu spät.“
In Extremsituationen, egal ob echt oder nur gespielt, schüttet der Körper Adrenalin aus. Diese körpereigene Droge lässt uns permanent auf Höchstleistung agieren und blendet dabei Dinge wie Durst, Hunger oder sogar Schmerz aus. Natürlich kann man nicht permanent auf Höchstleistung laufen, darum stürzt man irgendwann in ein Tief – meistens dann am Samstagnachmittag.
Um also das ganze abzuschwächen muss man sich selber bei der Nase nehmen und vor allem viel trinken. Am besten ist es, einen Wasserschlauch dabei zu haben und alle paar Minuten einen Schluck zu trinken. Ich hab es versucht und klage seit dem nur noch ganz selten über Kopfschmerzen auf Cons. Genauso ist es mit dem Essen. Man verspürt oft keinen Hunger aber man sollte auch etwas essen, wenn man nicht Hungrig ist. Ein paar Bissen reichen, kosten zwar Überwindung aber es lohnt sich. Es hat sich auch bewährt immer etwas stark zuckerhaltiges wie z.B. Gummibärchen dabei zu haben. Samstags verfällt man gerne in einen unterzuckrigen Zustand, da wirkt eine Hand voll Gummibärchen wahre Wunder.
Zu guter letzt möchte ich darauf hinweisen, dass 20 Minuten Mittagsschlaf ausreichen die leeren Akkus wieder voll aufzuladen. Wer es mal probiert hat, weiß wie erfrischt und energiegeladen man danach ist. Selbst nach einer durchgemachten Nacht.
Ich denke, ich habe den alten Hasen nichts Neues mit diesem Eintrag erzählt. Allen Anderen sei nochmal ins Bewusstsein gebracht, dass LARP durchaus als Extremsport gewertet werden kann und man um seiner Gesundheit willen einige Vorbereitungen dafür treffen sollte.
Ich wünsche euch wie immer viel Spaß und Erfolg beim Nachmachen.
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Tags: Gesundheit, Samstagnachmittag
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