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Jun

Billige Lagerbeleuchtung

   Posted by: Nick   in Anleitungen

Es muss nicht immer teueres Lampenöl sein oder die Designer-Garten-Ölfackel aus dem Baumarkt, wenn man das eigene Lager nächtens stimmig ausleuchten will. Die Alternative die ich euch heute vorstellen möchte habe ich schon bei einigen Reenactorn gesehen und sie wurde mir in kleinerer Form auch auf einem Weihnachtsmarkt angeboten.

Man braucht nur drei einfach zu beschaffende Dinge:

  • eine feuerfeste Schaale
  • Pflanzenöl
  • einen Docht

Für die große Beleuchtung nehme man einen Wok (günstig zu bekommen in einem schwedischen Möbelhaus) und schraube die Griffe ab. Dann schüttet man anderthalb Liter Pflanzenöl in den Wok und benutzt als Docht eine Rolle Toilettenpapier.  Fertig ist die Feuerschaale. Das ganze brennt mehrere Stunden und man kann jederzeit neues Öl nachgießen.

Im kleinen, zum Beispiel für den Tisch, kann man eine Glas-Schaale verwenden, die man zu 2/3 mit Wasser füllt. Darauf kommt eine “Schicht” Pflanzenöl. Jetzt kommen noch ein oder mehrere Dochte dazu. Man kann die ganz normalen Dochte für Öllampen verwenden. Damit sie schön schwimmen sticht man zwei Zahnstocher durch den Docht. Es gibt für diese Art der Beleuchtung auch fertige Schwimmer aus Plastik die den Docht halten, aber Zahnstocher genügen vollkommen.

Viel Spaß beim ambientigen Ausleuchten des Lagers.

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This entry was posted on Freitag, Juni 4th, 2010 at 11:12 and is filed under Anleitungen. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

3 comments so far

 1 

Hallo

habt ihr da Erfahrung welches Pflanzenöl für die grosse Variante am besten ist.
ich habe mit Distelöl versucht, das brannte recht gut, Öl wurde bis zum Schluss rausgesaugt.
Sonnenblumenöl war ziemlich Mist, da die Klorolle irgenwann ausging, obwohl noch Öl in der Schale war – weiss nicht warum.

Habt ihr Erfahrung was am besten ist, und vor allem warum die verschiedenen Öle sich so verschieden verhalten ?

Gruss
Fuchs M.

September 15th, 2010 at 21:24
Nick
 2 

Hi,
ich habe es nur mit Sonnenblumenöl versucht und hatte keine Probleme damit.

Ich bin zwar kein Chemiker, aber ich habe mir sagen lassen, dass die Brennbarkeit des Öls mit der Anzahl/Menge ungesättigter Fettsäuren mit gerader Anzahl an C-Atomen zusammenhängt. Wie genau das funktioniert, darfst mich aber nicht fragen bzw. wo auf dem Etikett man das ablesen kann.

Wahrscheinlich hatte ich einfach nur Glück mit dem billigen Öl, das ich verwendet habe. Es wundert mich, dass es dann doch so gravierende Unterschiede zu geben scheint.

VG
Nick

September 17th, 2010 at 14:40
Fuechsin
 3 

Hej!
Ich habe diese Art Lichter als “NachtLicht” mit pappenem Schwimmer kennengelernt
- Den Tipp mit den Zahnstochern werde ich mir merken ;o)
Jedenfalls kenne ich das Problem mit dem NichtBrennenWollen
Ich habe eine tönerne Lampe, die mit Sonnenblumenöl auch nicht so recht gehen wollte
Da mir auffiel, dass das Öl relativ dick war von der Konsistenz, habe ich die Lampe (daheim) kurzerhand in meinen Wasserkocher gesetzt; die Pfütze heißen Wassers nach dem Aufbrühen meines Tees reichte gerade so unter den Rand der Lampe – verdünnen wollte ich das Öl in dem Moment nicht
Jedenfalls zogen die Dochte das Öl dann besser und die Lampe brannte recht zufriedenstellend
Ach ja, Dochte:
beim Kauf einer eisernen, Wachsreste verwertenden Lampe (mit Dochthalter), gab mir der Schmied den Tipp, Stoffreste als Docht zu verwenden
Seit dem werde ich auch meine Schlüpper gut los, die sich ja sonst schlecht als “Lumpen” (zum Wischen oder what ever) eignen
Einfach die unliebsame, baumwollene (!) Unterwäsche in Stücke schneiden, evt zu kleinen Kordeln verdrehen und ab in den Dochthalter

Oktober 9th, 2010 at 16:56

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  1. • Larp - Das schönste Hobby der Welt | Mister Info    Jun 05 2010 / 9am:

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