Wutschen und Wedeln sollte eigentlich jedem mittlerweile bekannt sein. Ein Wink mit dem Zauberstab und Dinge setzen sich wie von Geisterhand in Bewegung. Bewegen kann die kleine technische Spielerei, die ich heute vorstellen möchte leider nichts, aber einen tollen Trick hat sie trotzdem drauf. Das Gimmick besteht aus einem Zauberstab und einer LED-Kerze. Zeigt man mit der Spitze des Zauberstabs auf die Kerze, beginnt sie zu leuchten, schwingt man den Stab in der Nähe der Kerze hin und her, dann flackert das Licht. Ein schneller Schwung mit dem Zauberstab bringt die Kerze zum Erlöschen. Alternativ kann man die LED-Kerze auch einfach “auspusten”.
Funktionieren tut das Ganze mit infrarot Technik, man kann also durchaus mehrere Meter von der Kerze entfernt stehen. Die LEDs sind im Docht versteckt, so dass der Eindruck ensteht, es handle sich um eine echte Wachskerze. Im Betrieb flackern die LEDs um echtes Kerzenlicht zu simulieren.
Ganz billig ist der Spaß leider nicht, ohne Batterien kosten die Kerze und der Stab zusammen 42,90€. Eine Anschaffung die es mir aber Wert ist. Erhältlich ist das ganze bei: Yomoy im Online-Shop.
Nach langer Zeit habe ich heute wieder einen Zaubertrick für euch, der den meisten auch bekannt sein dürfte. Bei diesem Trick verbiegt der Magier nur mit der Kraft der Gedanken einen Löffel (oder eine Gabel). Der Trick an sich ist in wenigen Minuten erlernt und macht, mit der richtigen Performance, einen richtig heftigen Eindruck. Nicht umsonst wurde Uri Geller mit diesem Trick so berühmt. Wichtig, wie bei allen anderen Tricks auch, ist die Darstellung. Je mystischer und magieerfüllter man diesen Trick rüberbringt umso größer ist die Wirkung.
Vorführung
Man stelle sich folgende Szene vor: Ein Akademiecon in einer Jugendherberge beim Frühstück. Der Magier nimmt einen Kaffeelöffel und klopft ein paar mal auf die Tischkannte mit den Worten:
“Schon ein komisches Metall…”. Dabei fällt der Löffel auf den Boden. Der Magier bückt sich nach dem Löffel, hält ihn zwischen zwei Fingern und beäugt ihn kritisch. Mit der freien Hand beginnt er mystische Bewegungen zu machen und murmelt dabei unverständliche Worte. Plötzlich beginnt der Stiel des Löffels sich nach unten zu neigen, als ob der Löffel aus weichem Gummi bestehen würde. Mit der freien Hand nimmt er den komplett verbogenen Löffel und legt ihn vor sich auf den Tisch…
Das Geheimnis
Für diesen Trick braucht man einen intakten Löffel und einen Löffelstiel, den man von einem alten Löffel abgeschnitten hat. Wenn man den Trick mit einem fremden Löffel vorführen möchte, den man lieber nicht verbiegen sollte, dann kann man den ursprünglichen Löffel während der Vorführung gegen einen bereits verbogenen eigenen Löffel austauschen.
Bei der oben beschriebenen Vorführung befinden sich der bereits verbogene Löffel und der Löffelstiel versteckt im Stiefel des Magiers. Wenn der unverbogene Löffel auf den Boden fällt, tauscht man diesen gegen die Utensilien aus und versteckt ihn stattdessen im Stiefel. Der Stiel des verbogenen Löffels ist jetzt in der Handfläche verborgen und der abgeschnittene Stiel wird mit den Fingern so gehalten, dass es aussieht, als wäre der Löffel nicht verbogen. Lockert man jetzt den Griff der zwei Finger, sinkt der Stiel langsam nach unten, bis er in der Handfläche verschwindet. Jetzt kann man den verbogenen Löffel aus der Hand ziehen und dem erstaunten Publikum präsentieren. Während alle erstaunt auf den verbogenen Löffel starren, sollte man genug Zeit haben, den Löffelstiel zu entsorgen in dem man ihn in eine Tasche steckt etc.
Natürlich habe ich auch hier wieder ein kurzes Video dazu, dass den Trick nochmal erklärt.
Heute habe ich einen kleinen Trick für euch, der wunderbar für eine kleine Vorführung in der abendlichen Taverne geeignet ist. Man legt eine Münze auf den Tisch und reibt sie in die Tischplatte. Das ganze mit nur einer Hand und wenn nötig auch mit hochgekrempeltem Ärmel. Der Trick ist einfach zu erlernen und ohne große Vorbereitung durchführbar.
Vorführung:
Der Magier präsentiert eine Münze. Während er darüber referiert, das Holz aus dem Element Erde kommt und das Metall der Münze durch das Element Feuer gereinigt und geformt wurde, klopft er mit der Münze einige Male auf den Tisch um zu zeigen, dass es keine Falltür gibt und eine echte Münze verwendet wird. Während er näher ausführt, das Holz und Metall dem gleichen Element zu Grunde liegen und sich deshalb vereinigen können, reibt er für alle deutlich sichtbar die Münze in die Tischplatte. Danach zeigt er beide Hände leer vor, die Münze ist verschwunden.
Erklärung:
Wie die meisten Zaubertricks, ist auch dieser so einfach, dass man den Kopf schüttelt, wenn man weiß wie er funktioniert. Wie in dem Beispielvideo unten gezeigt, besteht die ganze Kunst nur darin, die Münze unbemerkt in den Schoß zu schieben. Das kann man entweder langsam, mit mehreren Schüben machen oder mit einem schnellen Schub, je nachdem was einem besser liegt. Am besten übt man diesen Trick vor einem Spiegel und probiert mehrere Blickwinkel aus. Ebenso empfehle ich, im kritischen Moment die Finger der anderen Hand zu heben, in die Runde zu schauen und dabei irgend einen Satz wie zum Beispiel: “Wie schon der Magister Archimanes uns lehrte: verstecke dein Geld vor dem Gesindel!”. Die Zuschauer werden in diesem Moment abgelenkt sein und nicht bemerken, wie die Münze “verschwindet. Wichtig ist aber, dann noch eine Weile mit dem Reiben weiterzumachen und dabei keinen Zweifel daran zu lassen, dass die Münze noch da ist. Dann ist die Illusion perfekt.
In diesem Artikel möchte ich euch eine kleine Schwebeillusion vorstellen. Man braucht dazu einige Komponenten, aber der Effekt ist einfach riesig. Man mag jetzt vielleicht sagen, dass ein schwebender Gelschein nicht LARP tauglich ist. Stimmt. Aber mit diesem Trick kann man auch andere Dinge zum Schweben bringen, ein Stück Pergament oder einen Tischtennisball.