Posts Tagged ‘Adel’

 

Jede Dame hebt ein wenig den langen prunkvollen Rock, wenn sie ein paar Stufen hinauf gehen will. Sie will schließlich nicht über ihr eigenes Kleid stolpern.

Doch welche Dame will schon eine wenig ambientige Strumpfhose oder gar unrasierte Beine dabei zeigen? Ein hübscher Unterrock gibt nicht nur dem Rock mehr Volumen, er verdeckt auch all die Dinge die eine Dame – anstandshalber – nicht zeigen sollte.

Für diesen Rock habe ich einen stark gemusterten Stoff gewählt. Da ich das Muster durch keilförmige Schnittmuster nicht zerstören wollte, habe ich mir folgenden Schnitt überlegt:

Der Unterrock soll einen möglichst weiten Saum haben und unten rum richtig Volumen machen. Andererseits sollte er nicht unbedingt die Hüften betonen.  Also ist dieser Rock in der oberen Partie relativ “Stoffarm” und hat durch die Falten unten einen wunderbar weiten Saum.

Ein weiterer Vorteil bei diesem Schnitt ist, dass man stark gemusterten Stoff verwenden kann, ohne das Muster zu zerstören (erkläre später genauer).

Wohlan! Die Dame braucht einen Unterrock!

Schnittmuster und Stoffmenge:

Ich habe für den Rock gerade einmal 2 Meter Stoff verbraucht. Und man hätte sparen können! Mein hoher Verbrauch resultiert nur davon, dass ich mich an das Muster des Stoffes halten musste.  (Trotzdem habe ich noch Reste genug, um beispielsweise eine Tasche damit zu füttern).

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In einer Welt, in der oft nicht nur Dämone und Untote das beschauliche Leben zu einem rassanten Abenteuer verwandeln, sondern auch die Götter selbst es nicht lassen können immer und immer wieder persönlich einzugreifen, ist es nahezu unmöglich, nicht an höhere Wesen zu glauben.

Man müsste auch schon blind und taub durch das Leben gehen, denn die Herrschaften der göttlichen Fraktion haben die Eigenart, beispiellos dezent in das Leben der Sterblichen einzugreifen.
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Wenn man einen Adligen oder Ritter darstellen will, kommt man um eine Amtskette nicht drumherum. Dieses Statussymbol hat sich immerhin bis in unsere Zeit erhalten und wird z.B. von Bürgermeistern zu besonderen Anlässen getragen. Im Handel sind einige recht schöne Repliken, vor allem aus der Tudor-Zeit erhalten, die aber einen ebenso schönen Preis haben. Wenn man also nicht hunderte von Euro loswerden will, gilt mal wieder: Selbermachen!

In diesem Artikel gehe ich erst einmal darauf ein, wie die Kette an sich gemacht wird. Man kann diese dann nach belieben mit selbstgemachten oder gekauften Medaillen ausschmücken oder die Kette auch nur einfach so als Schmuck tragen.

Die hier gezeigte Kette besteht aus Silberdraht. Mit Hilfe einer Rundzange werden kleine Ringe gebogen. Am besten man macht sich mit einem wasserfesten Filzstift eine Markierung auf der Zange, damit alle Ringe gleich groß werden. Dann flechtet man mit den Ringen das gewünschte Muster. Hier wurde das Muster der Byzantinischen Kette verwendet. Eine Anleitung wie man dieses Muster macht, findet ihr weiter unten.  Da der Silberdraht nicht sehr stabil ist, empfiehlt es sich die Ringe zu verlöten. Um nicht wahnsinnig zu werden sollte man eine dritte Hand verwenden.

In unserem Beispiel haben wir in regelmäßigen Abständen geschliffene Glasperlen eingefügt.

An dieser Stelle ist vielleicht ein kurzer Exkurs im Löten angebracht. Man beginnt damit, einen kleinen Punkt Lötzinn auf die Spitze des Lötkolbens aufzutragen, damit der Wärmefluss gleichmäßig hergestellt werden kann. Dann drückt man den Lötkolben vorsichtig auf den Draht. Wenn das Zinn sich mit dem Draht verbindet, gibt man etwas mehr Zinn hinzu und löst dann den Lötkolben vorsichtig vom Draht. Die Lötspitze sollte nach jedem Vorgang durch Abstreifen auf einem feuchten Schwamm gereinigt werden. Dann beginnt man den Vorgang von Neuem.

Verwendete Werkzeuge:

Vorlage / Muster:

Byzantinische Kette

Material:

Silberdraht

Ich wünsche wie immer viel Spaß beim nachmachen!

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